Fördermaßnahme

Zum Schuljahresende 2004/2005 wurde die Einrichtung "Schulkindergarten" abgeschafft. Die Leiterin dieser Einrichtung, die Sozialpädagogin Hannelore Kohnen, richtete zum Beginn des Schuljahres 2005/2006 das Lernstudio ein.

Das Lernstudio ist ein Förderraum für den Unterricht mit kleineren Schülergruppen der Eingangsstufe. In diesen Gruppen werden jeweils fünf bis zehn Schülerinnen und Schüler gefördert.

In diesen Förderstunden werden den Schülerinnen und Schülern Hilfen und Unterstützung zur Bewältigung des Unterrichtsstoffes angeboten. Das können sowohl vorbereitende als auch vertiefende Übungen sein. In der überschaubaren Gruppe werden individuelle Schwierigkeiten der Schülerinnen und Schüler besser erkannt und es können gezielte Hilfen gegeben werden.

Die Organisation der Förderstunden wird zu Beginn des Schuljahres mit den Kolleginnen und Kollegen der Eingangsstufe abgesprochen.

Im Schuljahr 2007/2008 finden täglich zwei Stunden statt, die von Kindern aus allen drei Klassen besucht werden. In diesen Stunden wird meist der normale Klassenunterricht bearbeitet. Dabei wird jedes Kind individuell unterstützt und viele Aufgaben werden in Einzelarbeit erledigt. Weiterhin steht die Sozialpädagogin jeder Erstklasse wöchentlich drei Stunden als Doppelbesetzung zur Verfügung. In Absprache mit der Klassenlehrerin wird dabei die Unterstützung entweder innerhalb des Klassenraumes angeboten oder es werden mit kleinen Schülergruppen Aufgaben im Lernstudio bearbeitet.

Für die Klassen des zweiten Jahrgangs werden pro Woche fünf Förderstunden im Lernstudio angeboten. In diesen Stunden wird durch gezielte Übungen versucht, entstandene Defizite auszugleichen.

   

   

Kunstkurs an der Don-Bosco-Schule in Zusammenarbeit mit dem Ludwig-Forum Aachen

Malen, Zeichnen, Gestalten – all das ist möglich in den Kunstkursen, die im Rahmen des Aachener Modells an der Don-Bosco-Schule stattfinden.

Begabte Kinder der zweiten, dritten und vierten Jahrgangsstufe treffen sich einmal in der Woche, um in zwei Schulstunden intensiv kreativ zu arbeiten und dabei neue Materialien und neue Themen zu entdecken.

Die Schülerinnen und Schüler werden von einer Museumspädagoginnen des Ludwig Forums für Internationale Kunst betreut und gefördert.
Geschichten, die Alltagswelt der Kinder, Musik, Natur und Jahreszeiten sind Themen, die spielerisch erarbeitet werden. Daneben steht die Begegnung mit Kunstwerken und Künstlern des 20. Jahrhunderts im Mittelpunkt der Kurse.
Sie eröffnet den Kindern eine neue, sehr spannende Bilderwelt, die viel Anregung für ein eigenes künstlerisches Arbeiten bietet. So entstehen zum Beispiel Zauberer aus Draht und Zeitung, Malereien aus Erde und Gewürzen, aber auch Landschaften nach Kandinsky, Nolde oder Klee.